
Berlin entdecken & gestalten (Kunst und Aktivismus)
Im Rahmen unserer LiT-Woche (Lernen in Themen) beschäftigten wir uns mit Streetart und ihrer Bedeutung für Kunst, Geschichte und politische Bildung. Dabei entdeckten wir Berlin als einen Ort, an dem Kunst gesellschaftliche Botschaften vermittelt.
Zum Auftakt besuchten wir die East Side Gallery – das längste erhaltene Stück der Berliner Mauer. Die von Künstlerinnen und Künstlern gestalteten Bilder stehen heute als Symbol für Freiheit, Frieden und die Überwindung von Grenzen.
Am zweiten Tag wurden wir mit @myfirstgraffitiworkshop selbst aktiv. Nach einer Tour durch Friedrichshain lernten wir Streetart und verschiedene Graffiti-Techniken kennen und gestalteten legal unser eigenes Werk an einer Wand am Berliner Mauerpark.
Im Urban Nation Museum entwarfen wir persönliche Botschaften auf Stofftaschen und gestalteten unsere eigenen Botschaften, die zum Nachdenken anregen und gesellschaftliche Themen sichtbar machen kann.
Zum Abschluss erkundeten wir den Teufelsberg, einen aus Kriegstrümmern entstandenen Berg mit einer ehemaligen Abhörstation aus der Zeit des Kalten Krieges. Heute ist er ein besonderer Ort, an dem Geschichte und Streetart aufeinandertreffen.
Die Projektwoche war eine kreative Reise durch Berlin und zeigte uns, wie eng Kunst, Geschichte und politische Bildung miteinander verbunden sind.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Schulsozialarbeit der JOB gGmbH an der Grace-Hopper-Gesamtschule sowie unserem Förderverein. Ohne ihre Unterstützung wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.
Außerdem bedanken wir uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und besonders unserer teilnehmenden Schülerin Nina Goncarov (11.3), die das beigefügte Video erstellt und damit die Eindrücke unserer Projektwoche auf besondere Weise festgehalten hat.
Frau Blondeau & Frau Nawabi