
Motto „Neue Begegnungnen“
Unser Geschichtsgrundkurs der 11. Klasse hat in diesem Schuljahr am bundesweiten Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten“ mit dem diesjährigen Motto „Neue Begegnungen“ teilgenommen. Von über 300 eingereichten Projekten gehörte unser Projekt zu den besten 36 Gruppen deutschlandweit und wurde dafür mit dem 3. Platz und einem Preisgeld von 500 Euro ausgezeichnet, das wir für unsere Abikasse sparen wollen.
Seit Februar arbeiteten wir im Geschichtsunterricht über mehrere Wochen in Kleingruppen an unserem Projekt selbstständig und kreativ zusammen. Zudem hatten wir Herrn Wegener, unseren Geschichtslehrer, bei jeglichen Fragen als Unterstützung dabei. Unser Ziel war es, ein Museum zu den Umbruchzeiten in Deutschland, also zur Zeit der DDR und BRD und der Wiedervereinigung, zu gestalten. Dabei entstanden sieben verschiedene Themenräume. Jede Gruppe führte Interviews mit Zeitzeugen, wertete diese im Anschluss aus und schrieb dazu eigene Berichte. Außerdem nutzten wir KI, um digitale Museumsräume zu erstellen und zu visualisieren, wie unser Museum aussehen könnte.
Die Preisverleihung fand am 15. Juni in Berlin statt. Sie wurde von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Rahmen des Wettbewerbs sehr spannend gestaltet und bot neben der Ehrung auch Live-Musik, sowie beeindruckende Tanzauftritte. Der Jury, die über 300 Projekte sichten musste, fiel die Entscheidung alles andere als leicht, was uns umso mehr freut, so weit in dem Wettbewerb gekommen zu sein. Besonders gefreut hat uns zusätzlich, dass auch die MAZ über unser Projekt näher berichtet hat. Dafür wurden zwei Schülerinnen unseres Kurses interviewt.
Insgesamt war das Projekt für uns eine spannende Erfahrung, bei der wir Geschichte nicht nur theoretisch, sondern auch kreativ und praktisch erleben konnten.
Von Jolanthe Renner und Nora Herlitz